~~CLOSETOC~~
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====== Bank von Zaonce ======
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//„Vertrauen ist unser Kapital."//
Die Bank von Zaonce wurde im Jahre 2682 von der Familie Sevitz gegründet und gilt
derzeit als größtes öffentliches Bankunternehmen im zivilisierten Raum. Das Hauptquartier
liegt im System Zaonce. Die Bank bietet vom Privatkundenservice bis hin zu Krediten für
Großkonzerne und Regierungen alle gängigen Finanzdienstleistungen an.
Obwohl man generell im Ruf steht, sich fair zu verhalten, ruft die Marktdominanz der Bank
regelmäßig Kritik hervor. Bemängelt werden dabei meist mangelnde Transparenz und die
Politik der Neutralität gegenüber allen Kunden. Die Repräsentanten der Bank behaupten
stets, man würde ethisch einwandfrei agieren, allerdings gibt es Hinweise auf
Verstrickungen in obskure Machenschaften. Etliche Regierungen und Wirtschaftsregime,
die heute als korrupt und diktatorisch gelten, hatten Verbindungen zur Bank von Zaonce.
Im Mai 2905 wurde offenbar, dass Vize-Direktor Silas Hall als Teil eines Betrüger-Rings
über zwei Jahre lang etwa IIS Milliarden Credits veruntreut hatte, die der Bürgerschaft des
Systems Tionisla gehörten. Nach diesem Skandal forderten Vertreter der Industrie die
Verhaftung Halls und eine gründliche Durchleuchtung der Bank.
Die Untersuchungen starteten im Juni 2905, aber trotz aller Bemühungen konnte man
Silas Hall nicht nachweisen, jemals bei der Bank von Zaonce angestellt gewesen zu sein.
Die Ermittler begannen, im privaten Umfeld nach Beweisen zu suchen und es stellte sich
heraus, dass Halls gesamte Existenz, von der Geburtsurkunde bis hin zu biometrischen
Daten, auf einer Fiktion beruhte.
Unerklärlicherweise fanden sich auch auf den Kontoauszügen der Opfer keinerlei Hinweise
auf irreguläre Aktivitäten, wie etwa für die gesetzeswidrigen Abbuchungen, deretwegen
man die Ermittlungen eingeleitet hatte. Als man den Vorstand der Bank darauf ansprach,
hieß es: „Unsere Organisation duldet es nicht, dass man ihre Ressourcen missbraucht."
Da man nicht weiterkam, musste man die Ermittlungen wieder einstellen. Die Gerüchte
über mächtige Vorstandsmitglieder, die unliebsame Mitarbeiter verschwinden lassen
konnten, hielten sich jedoch hartnäckig. Unterstützer behaupteten, der Fall Hall sei nichts
weiter als eine Rufmordkampagne gewesen, um die Bank in Misskredit zu bringen.
In den Jahrhunderten, die seither vergangen sind, hat die Bank nur noch selten
Schlagzeilen gemacht. Und wenn doch, wie 3305 während des Kincaid-Skandals, als ein
Bankdirektor eine Schatten-Wahlkampagne finanziert hatte, reagierte man stets schnell
und entschlossen genug, um größeren Schaden von der Bank und ihren Kunden
abzuwenden.
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